unsere kleine Gemüsefibel

An dieser Stelle kann man was über Gemüse lernen.

Gemüse, querbeet

Koreanische Essig-Sojasauce (choganjang)


3 EL Sojasauce
1 EL Essig
1 EL kaltes Wasser
1 TL Chilipulver
1 TL Sesamöl
1 TL Sesam Samen

Alle Zutaten in ein Schüsselchen geben und mischen

 

 

Koreanische Perilla-Omelette (kkaennip buchimgae)

Die Perilla-Blätter wie Salatblätter waschen und abtropfen lassen
In feine, nicht zu lange Lamellen schneiden
Den Omelettenteig (wie gewohnt) zubereiten, z.B.

      • 100g Mehl in eine Schüsel geben
      • 1/2 KL Salz beifügen
      • 2 Eier, 1dl Milch, 1dl Wasser im Massbecher gut mischen
      • Mehl mit der Flüssigkeit von der Mitte aus anrühren

Die geschnittenen Perilla-Blätter in den Teig geben und gut mischen
Wenig Öl (wer es speziell mag versuche mit Traubenkernöl) in einer Bratpfanne erhitzen
Teig in Bratpfanne geben und beidseitig goldbraun backen

Das Rezept kann nach Gusto erweitert werden. Zu den Perilla-Blättern gesellen sich zum Beispiel gerne in Stäbchen geschnittene Zucchetti, Rüebli und Zwiebeln sowie gehackte Crevetten. Einige Scheibchen nicht zu scharfer Chili können auch hinzugefügt werden.

Die Koreaner essen die Omeletten mit den Stäbchen, indem sie kleine Stücke davon abreissen (will geübt sein!) und sie kurz in eine Essig-Sojasauce tunken.

 

 

Mozzarella im Mantel


für 2 Personen

7-8 grosse Lattichblätter (ca. 120 g) 
100g gegrillte Peperoni
1/2 Mozzarella Stange (200g)
Salz, Pfeffer, Kräuter, Öl

Zubereitung:
Lattichblätter im siedenden Salzwasser 2 Min blanchieren, abtropfen. Blätter leicht überlappend auf einem Küchentuch auslegen, ca 30x40cm.

Die Hälfte der Peperoni (müssen weich sein, also entweder gegrillte aus dem Glas, oder selber grillen, vorkochen) in die Mitte des Lattich legen. Mozzarella längs halbieren, würzen auf Lattich/ Peperoni legen, die restlichen Peperoni draufgeben. Alles mit Lattich einpacken. Das Päckli mit Schnur zusammenbinden und mit Öl bestreichen. Auf dem Grill beidseitig ca 5 Min. grillieren.

Variante: Die Füllung kann auch anders sein. Kleine Tomaten, Oliven, Zwiebeln, Knoblauch, aber unbedingt mit Mozzarella…. Und es können auch kleinere Päckli gemacht werden, ohne Schnur, und dann gut trocknen auf Küchenpapier und anschliessend in der Bratpfanne braten.

 

 

Rezept mit Grumolo und/oder Verona

Zutaten

200 g Pasta,z.B. Orecchiette
2 El Olivenöl
1 feingehackte Schalotte
200 g Grumolo oder Verona
50 ml Rotwein
60 g Gorgonzola oder Rocquefort, zerbröselt
1 dl Halbrahm
Salz und Pfeffer
Sbrinz oder Parmesan zum darüberreiben

Zubereitung

Grumolo/Veronawaschen, die Blätter oder Köpfchen in ca. 5 mm breite Streifen schneiden. In einer Pfanne die gehackten Schalotten leicht andünsten, ohne Farbe nehmen zu lassen, den Grumolo hinzugeben, etwa 5 Minuten weiterdünsten, ablöschen mit dem Rotwein. Weitgehend einkochen lassen, Rahm und zerbröselten Gorgonzola zugeben und bei sanfter Hitze schmelzen lassen. Mit Pfeffer und allenfalls Salz nachwürzen. Pasta in Salzwasser al dente kochen, abgiessen und mit der Sauce mischen.

Balsamico Randen

Zutaten:

2 Stk. mittel grosse Randen
1 dl Balsamico dunkel
2 dl Apfelsaft

1 Stk. kleine Zwiebel

1 Stk. Knoblauchzehe

1 EL Erdnussoel

1 EL Blütenhonig

1 TL Curry Pulver

1/2 TL Salz
10 Stk. Fenchelsamen
5 Stk. Kreuzkümmelsamen

1 Stk. Gewürznelke

1 Stk. Lorbeerblatt

1 Stk. Sternanis

4 Stk. Pfefferkörner

etwas Muskatnuss (frisch gerieben)


Zubereitung:

Randen schälen und in grobe Würfel schneiden.

Zwiebel schälen und ebenfalls in grobe Würfel schneiden.

Oel in eine Pfanne geben und Zwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmelsamen, Fenchelsamen, Gewürznelke, Sternanis, Pfefferkörner, Muskatnuss und

Lorbeerblatt solange anrösten bis die Zwiebeln braun sind.

Sternanis und Nelken rausnehmen.
Mit Currypulver bestäuben und kurz weiter rösten.
Randen und Salz hinzu fügen.
Nun mit Balsamico und Apfelsaft ablöschen.
Auf kleiner Flamme köcheln lassen und darauf achten, dass die Randen immer mit Flüssigkeit bedeckt sind.
Hin und wieder mit Wasser auffüllen.
Die Randen werden nun so lange gekocht bis sie noch etwas zu fest sind um gegessen zu werden.
Randen abschöpfen und in ein vorher ausgekochtes Einmachglas abfüllen.
Sud nochmals aufkochen und über die Randen leeren bis diese wieder bedeckt sind.
Glas sauber verschliessen und im Wasserbad 15-20 Minuten köcheln.
Die Randen sind so bis zu einem Jahr haltbar!

Tip: Vor Genuss etwas aufwärmen und mit frischem Korriander bestreuen dazu etwas Büffelmozarella!

Hörnli Salat

4 Personen

Zutaten:
350g Hörnli
2-3 Rüebli
Lauch
Portulak, Kresse, Barbarakraut, Asia Green
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zitrone

Zubereitung:
Hörnli kochen, abschrecken und in eine Schüssel geben. Lauch in Streifen schneiden. Rüebli schälen und in dünne Scheiben schneiden/raffeln. Grünmischung grob hacken. Alles unter die Hörnli mischen. Mit Salz, Pfeffer, Öl und Zitrone abschmecken.

Grünmischung kann nach eigenem Gusto und den Radieslitaschen-Möglichkeiten variiert werden.

Wurzel-Rohkost-Salat

Zubereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungsart: einfach
Jahreszeit: Winter

Zutaten:
Randen
Sellerie
Rüebli
Sonnenblumenöl kalt gepresst
Zitrone Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Wurzelgemüse schälen und reiben. 1/2 Randen, 1/4 Rüebli, 1/4 Sellerie. Mit Öl, Salz, Pfeffer, Zitrone abschmecken.

Fertig!

Gnocchi di radiesli:

Zutaten

1 grosse Pastinake
1 grosse Kartoffel
1/4 von einem Sellerie (natürlich vom Radiesli), schälen und in kleine Stücke im Salzwasser weich kochen, etwas Wasser abgiessen und durch Kartoffelpresse oder Kartoffelstamper (wie Kartoffestock). Salz und Pfeffer
(fein ist mit gehacktem frisch gefplückten Bärlauch)
ca 5 Löffel Mehl (nehme Dinkelvollmehl). Alles zu einem Teig vermischen. Mit 2 Kaffelöffeli kleine Kugeli formen und ab ins siedende Wasser, warten bis sie aufsteigen, rausnehmen.
Am besten sind sie anschliessend (oder im Kühlschrank, auch einfrieren ) und später in Bratpfanne bräteln und mit einer feinen ev. Tomaten Sauce servieren.

Grünzeug

Was ist was?

( und alles kann man sowohl roh als auch gekocht geniessen)

MitsunaMitsuna1

 

   Mitsuna (Asia Green)

 

 

 

Portulakportulak1

  Portulak

 

 

 

 

SpinatSpinat1

     Spinat

 

 

 

 

LöffelkrautLöffelkraut1

      Löffelkraut

      gut erkennbar am Geschmack,              geht gegen scharf!

 

 

Red Giant

    Red Giant (Asia Green)Red Giant1

 

 

 

 

GartenkresseGartemkresse1   Gartenkresse

 

 

 

Rucola   Rucola1Rucola

Foto Story Brüsseler

Was bisher geschah:

Brüsseler sät man im Frühling, die Pflanzen sind Verwandte vom Löwenzahn und sehen ähnlich aus und das Grün, das im Sommer wächst, ist dementsprechend bitter. Jetzt im Oktober haben wir die Brüsselerwurzeln geerntet, das Kraut abgeschnitten und lagern sie vorerst ein.

Fortsetzung Folge zwei:

Am Montag haben wir die ersten Brüsseler im Keller bei Marion eingeschlagen. Dort haben wir sie in die sandige Erde gesteckt. Jetzt warten wir darauf, dass sie Zapfen machen, im Dunkeln gibt es eben dann die zartgelbweissen ...in ein paar Wochen sollte es soweit sein.

Fortsetzung Folge 3:

Der erste Satz ist leider eingegangen...????

Der zweite Versuch dann wurde eher blumig als zapfig, aber doch essbar.

Der dritte Versuch dann: Zapfen, wie es sein sollte. Noch etwas härzig, aber doch!

 

 

 

 

 

Und so landeten sie schliesslich am 19. März in den Taschen.

 

Und nächstes Jahr versuchen wir es weiter!