unsere kleine Gemüsefibel

An dieser Stelle kann man was über Gemüse lernen.

Gemüse, querbeet

Honig – Senf – Currygurken

Zutaten

1 ½ Kg Gurken
500 ml Apfelessig
350 ml Apfelsaft
350 ml Wasser
3 EL Honig (wer es süss mag 6 EL Honig)

150 g Zucker (wer es süss mag 300g Zucker)
2 EL schwarze Pfefferkörner
2 Teelöffel Curry (wer es sehr scharf mag, Madrascurry)
2 EL Senfkörner
5 St. Lorbeerblätter
Salz zum einsalzen 

Zubereitung

Die Gurken schälen, der Länge nach halbieren und die Kerne entfernen. Danach in Stücke von 3 cm Länge und ca. 0.5 cm dicke schneiden. So dass die Stücke stehend ins Glas geschichtet werden können.

Die Gurkenstücke nun einsalzen und 5 Std. zugedeckt Wasser ziehen lassen.

Für den Aufguss die restlichen Zutaten in einem Topf 3 Min. kräftig aufkochen und etwas abkühlen lassen.

Die Gläser und Deckel mit kochendem Wasser ausspülen. Die Gurkenstücke stehend einschichten. Mit dem Essigsud auffüllen, die Gläser gut verschliessen und für 1 Std. auf den Kopf stellen.

Die Honig – Senf – Currygurken sollten ca. 2 Monate an einem kühlen Ort ziehen können, bevor sie genascht werden.

Brotaufstriche: diverse Infos

Als Frischkäse verwende ich in der Regel Philadelphia Nature

EL = Esslöffel
TL = Teelöffel

Quellennachweis: Möhrenpesto und Maronicreme von Susanne Heindl/Sabine Fuchs, Jan Thorbecke-Verlag

Brotaufstrich: Auberginencreme

Zutaten

1 grosse Aubergine
3 EL Sesampaste
1 Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
3 EL Sesamsamen
½ Bund Koriander

  1. Den Backofen vorheizen (180 °C)
  2. Die Aubergine waschen und mit dem Messer ein paar Mal einschneiden. Auf dem Backblech im Ofen ca. 30 Min. backen, bis die Haut fast schwarz ist. Die Aubergine aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Der Länge nach aufschneiden und das weiche Auberginenfleisch mit einem Löffel in die Schüssel geben.
  3. Mit der Sesampaste, der geschälten Knoblauchzehe, dem Zitronensaft und dem Olivenöl zusammen pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sesamsamen unter die Auberginencreme rühren. Den Koriander waschen, die Blätter abzupfen und fein hacken. Einen Teil mit der Auberginencreme vermischen, den Rest darauf streuen.

Auberginen enthalten einen hohen Anteil an löslichen Ballaststoffen. Diese löslichen Ballaststoffe kann man auch Cholesterinjäger nennen, denn sie haben die Fähigkeit, schädliches LDL-Cholesterin zu binden und aus dem Körper abzutransportieren.

Brotaufstrich: Sellerie – Frischkäse – Aufstrich

Zutaten

1/8 Knolle Sellerei
½ säuerliche, feste Birne
Saft einer ½ frischen Zitrone
200g Frischkäse
1 EL Milch
1 TL. Aprikosenkonfiture
etwas Cayennepfeffer
20 – 25g Baumnusskerne

  1. Die Sellerieknolle säubern und gut von der obersten Schicht befreien. Die Birne waschen und entkernen, jedoch nicht schälen. Beides nun auf einem groben Hobel raspeln (Röstiraffel) und sofort mit dem Saft einer halben Zitrone vermengen, um eine Verfärbung zu verhindern.
  2. Den Frischkäse, die Milch, die Aprikosenkonfiture und etwas Cayennepfeffer zu einer glatten Creme verrühren und die Sellerie-Birnen-Mischung einrühren. Zum Schluss die Baumnusskernen grob hacken und unter den Aufstrich heben.

Der Knollensellerie enthält viele ätherische Oele, die in besonders hoher Zahl in den gelben Flecken des Selleries enthalten sind. Leider werden die gelben Flecken aufgrund der unschönen Optik heute oft weggezüchtet.

Brotaufstrich: Fenchel-Aufstrich

Zutaten

2 Fenchelknollen
2 EL Olivenöl
1 mehliger Kartoffel, gekocht und geschält
Salz
15g frisch geriebener Parmesan
Pfeffer
etwas Saft einer frischen Zitrone

  1. Die Fenchelknollen waschen, vom Grün befreien und in Scheiben schneiden. 2 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Felchen goldbraun anbraten. Dann die Kartoffel in Scheiben schneiden, in die Pfanne geben und alles kräftig salzen.
  2. Anschliessend die Fenchel-Kartoffelmischung in ein hohes Gefäss geben, den Parmesan hinzufügen und das Ganze mit einem Pürierstab kräftig zerkleinern. Ev. noch mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft nachwürzen.

Fenchel ist ein richtiges Chamäleon. Er schmeckt roh völlig anders als gekocht. Als Rohkost hat er einen leichten, frischen Geschmack, der sich auch gut mit Obst kombinieren lässt.
Sobald er gekocht oder gebraten wird, entwickelt er eine wunderbare Anisnote, die vielen vom Fencheltee bekannt ist.

Brotaufstrich: Kohlrabi Aufstrich

Zutaten

1 Kohlrabi
1 Schalotte
1 EL Sonnenblumenöl
Salz
2 EL Sonnenblumenkerne
1 mehlige Kartoffel, gekocht und geschält
2 EL Sauerrahm
grober schwarzer Pfeffer

  1. Den Kohlrabi schälen und in Würfel schneiden. Die Schalotte häuten und ebenfalls in feine Würfel schneiden. Das Sonnenblumenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Kohlrabi und die Schalotte gemeinsam bei mittlerer Hitze leicht anbraten und salzen.
  2. Danach die Sonnenblumenkernen mit einem Hacker oder Pürierstab zerkleinern. Nun die Kartoffel in feine Scheiben schneiden und in ein höheres Gefäss geben. Anschliessend das geröstete Gemüse, die Sonnenblumenkerne und 2 EL Sauerrahm zu dem Kartoffelscheiben geben und mit dem Pürierstab grob zerkleinern, so dass noch Kohlrabistückchen erhalten bleiben.
  3. Zum Schluss noch mit Salz und grobem schwarzen Pfeffer würzen.

Kohlrabi hat ein hoher Vitamin-C-Gehalt, unterstützt die Immunabwehr und die Bildung der Knochengrundsubstanz.

Brotaufstrich: Randen- Schafskäse- Aufstrich

Zutaten

200g Schafskäse
2 EL bestes Olivenöl
100g fertig gekochte Rande
1 Hand voll Kresse
Salz
Pfeffer
Pinienkerne zum garnieren

  1. Den Schafskäse klein krümmeln und mit dem Olivenöl pürieren.
  2. Die Rande in kleine Stücke schneiden und alles gemeinsam pürieren.
  3. Die Kresse hacken und unter die Creme mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Pinienkernen garnieren.

Randen: Die raue Knolle wird oft unterschätzt, dabei liefert sie viele wertvolle Inhaltsstoffe. Der optimale Mix aus Folsäure, Kalium, Magnesium und Vitamin C machen sie besonders gesund, und zusätzlich senkt Randen noch den Blutdruck.

Brotaufstrich: Meerrettich - Rüebli – Frischkäse

Zutaten

2 grosse Rüebli
1/8 l Gemüsebouillon
4 EL frisch geriebener Meerrettich
200g Frischkäse
Salz
Pfeffer

  1. Die Rüebli waschen, schälen, fein würfeln. Die Hälfte der Rüebli in 1/8 L Gemüsebouillon kochen. Die gekochten Rüebliwürfel pürieren.
  2. Den Meerrettich reiben. Das Rüeblipüree und den Meerrettich unter den Frischkäse rühren. Die rohen Rüebliwürfel unterziehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Meerrettich gilt als altes Naturheilmittel, das die Immunabwehr stärkt und bei Erkältungserkrankungen besonders effektiv sein soll.

Brotaufstrich: Radieslicreme

Zutaten

60g Radiesli
Radieslisprossen
200g Frischkäse
50g Vollmilch-Joghurt
Salz
Pfeffer

1.Die Radiesli fein hacken, salzen und das Wasser auspressen.

2.Die Radieslisprossen grob hacken

3.Den Frischkäse und den Joghurt zu einer glatten Creme verruhren, mit Salz  und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Radiesli und Sprossen darunter heben.

Radiesli: Rot, knackig, scharf – so wie die kleine Powerknolle aussieht, wirkt sie auch. Wenn das Abendessen ein bisschen gehaltvoller ausgefallen ist, kann später ruhig noch ein paar Radiesli knabbern. Denn die helfen dabei, die fette Kost leichter zu verdauen, weil sie Leberstoffwechsel und Gallenproduktion anregt.

Brotaufstrich Erbsen –Minzen – Aufstrich

Zutaten

300g Erbsen
Salz
2 Schalotten
2 EL Olivenöl
8 Blätter Minze
Ahornsirup
Pfeffer

  1. Die Erbsen in etwas Wasser und 1 TL Salz weich kochen, anschliessend abgiessen. Die Schalotten schälen, fein würfeln und in 2 EL Olivenöl glasig dünsten. Dann die Minzenblätter waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  2. Nun die Erbsen mit der gedünsteten Schalotte und der Minze pürieren und mit etwas Ahornsirup, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Aufstrich mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, dann schmeckt er besonders erfrischend.

Erbsen sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Sie enthalten wenig Fett, dafür umso mehr Proteine und essentielle Aminosäuren. Gerade bei einer fleischlosen Ernährung sind Hülsenfrüchte, wie Erbsen unverzichtbar. Ein besonderes Plus ist der hohe Anteil an Ballaststoffen, der genügend Sättigung bringt und die Verdauung in Schwung hält.